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Rassenclub Grauvieh Schweiz

4. Generalversammlung 2009

Erhöhte Marktchancen für das Grauvieh

Der Rassenclub Grauvieh Schweiz hat am Samstag, 14. Februar 2009, im «Hirschen» in Bilten im Kanton Glarus, seine vierte Generalversammlung durchgeführt.

Jann Etter, Glarus

Präsident Jost Niederberger, Stierva GR, erinnerte an die Präsentationen des Grauviehs u.a. an der BEA in Bern und an der „Tier + Technik“ in St. Gallen. Auch dieses Jahr soll das Grauvieh gezeigt werden, so neben St. Gallen an der Swissopen vom 18. April in Burgdorf, an der „beef09“ vom 29./30. August auf dem Ballenberg, und er forderte zum Besuch der „kuisa“ in Imst im Tirol auf.

Bestätigter Vorstand
Der Vorstand mit Jost Niederberger an der Spitze wurde für weitere vier Jahre bestätigt. Im gehören weiter an Pina Thaller, Schwanden; Duri Huonder, Segnes; Jakob Odermatt, Willisau, und Hansjakob Ott, Wila.
Aus der Mitte der Versammlung wurde angeregt, dass die drei Zuchtverbände (Rassenclub, Schweizer Grauviehzuchtverein und Genossenschaft der Grauviehzüchter) enger zusammenarbeiten sollten, um Synergien zu nutzen, speziell im Kauf und Verkauf. Eine gemeinsame Homepage könne sinnvoll sein. Der Vertreter des Grauviehzuchtvereins unterstützte diese Idee; man sollte auch die Verwechslungsgefahr vermeiden.

Höhere Marktchancen

Urs Vogt, Geschäftsführer von Mutterkuh Schweiz, Brugg, berichtete über die Neuigkeiten aus seinem Verband und stellte die neue Marke „Natura-Veal“ vor, womit, in Zusammenarbeit mit Coop, ein neuer und sehr interessanter Markt für Mutterkuhalter erschlossen wird.
Vogt hoffte, dass Mutterkuh Schweiz bald 5000 Mitglieder zählen könne. Das Herdebuch erfasst 1200 Betriebe und 20 Rassen. Er forderte zu präzisen Meldungen an die Tierverkehrsdatenbank auf und ebenso eine genaue Sprungkontrolle.
Das Projekt Natura-Veal für Kälber aus der Mutterkuhhaltung stiess auf besonderes Interesse. Vogt gab die Bedingungen bekannt: Die Schlachtkälber dürfen höchstens 165 Tage alt sein und 97 bis 154 Kilogramm (im Schnitt 133 Kilogramm) auf die Waage bringen, was eine genaue Gewichtskontrolle nötig macht. Das Fleisch der mit Muttermilch ernährten Tiere weist ein zartes Rot auf. Vor allem wichtig und interessant ist die Preisgestaltung: Nach der aktuellen Liste löst ein Kilo Schachtgewicht 15 Franken; bei Natura-Beef (für ältere Tiere bis 10 Monate) sind es nur Fr. 10.30! Die Chance, in die Natura-Veal-Produktion einzusteigen, sollte also genutzt werden. Qualitätsfleisch sei gesucht.

Bilder von der Generalversammlung 2009 in Bilten GL

Bilder Jann Etter, Glarus

Vorstand Grauvieh Schweiz

Der Vorstand des Rassenclubs Grauvieh Schweiz (von links): Duri Huonder, Pina Thaller, Jakob Odermatt, Präsident Jost Niederberger und Hansjakob Ott.

Urs Vogt informiert über Natura-Veal.

Urs Vogt informierte über Natura-Veal.

Kalenderblatt Februar

Webmaster Peter Helfenstein