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Rassenclub Grauvieh Schweiz

5. Generalversammlung 2010

Mehr Herdebuchkühe der Grauvieh-Rasse

Der Rassenclub Grauvieh - Schweiz hielt seine 5. Generalversammlung im Restaurant Johannisburg in Altendorf ab.

Hans-Rudolf Maurer, Schmiedrued-Walde AG

Nach der Begrüssung machte der Präsident Jost Niederberger (Stierva GR) einen kurzen Rückblick auf das Jahr 2009, so auf das Swissopen in Burgdorf oder die Kuisa Imst im Tirol, einer grosse Grauviehausstellung. Grauvieh war auch an der Beef 2009 im Ballenberg zu sehen. Erstmals wurden im Herbst 2009 drei Grauviehrinder an der Fleischrinderauktion in Brunegg angeboten. Die Jahresrechnung hat mit Gewinn abgeschlossen. Sieben Neumitglieder wurden einstimmig aufgenommen. Um eine bessere Zusammenarbeit unter den drei bestehenden Grauviehzuchtorganisationen zu prüfen, wurde eine Arbeitsgruppe gebildet. Hierfür wurden Jost Niederberger und Simon Raguth Tscharner gewählt. Für das Jahr 2010 sind ein gemeinsamer Ausflug am Samstag/Sonntag, 17./18. April nach Bozen im Südtirol  (Grauviehausstellung) und die Teilnahme mit Grauvieh an der Beef 2010 (inkl. Swissopen) am Pfannenstiel vorgesehen.
Hansjakob Ott (Wila) hat Einsitz im OK der Beef 2010 als Vertreter des Rassenclubs. In die Genetikkommission wurde Thomas Rölli (Hergiswil b. Willisau) gewählt.
Aus der Versammlung wurde gewünscht, dass im KB Katalog der Swissgenetics das Angebot an Grauviehstieren erweitert wird und mehr Angaben zu den Stieren gemacht werden. (Widerristhöhe, Leichtkalbigkeit usw.) Über das Forum unter grauvieh-schweiz.ch können die Züchter ihre positiven und negativen Erfahrungen mit KB-Stieren austauschen.

Produktionspotenzial vorhanden für «Natura Veal»
Toni Aufdermauer, Leiter Herdebuch der Mutterkuh Schweiz, informierte über Neuigkeiten. Es werden bereits 28 Fleischrinderrasen gezählt. 3700 Betriebe produzieren «Natura Beef», davon entfallen 200 auf «Natura Veal» (Kalbfleisch von der Mutterkuh). 2009 wurden 800 «Natura Veal» produziert. Für 2010 sind 1500 vorgesehen. Deshalb sind neue Produzenten willkommen. Das Grauvieh eignet sich dank der guten Milchleistung bestens für diese Produktionsrichtung. Im Jahr 2009 ist die Anzahl Herdebuchkühe der Rasse Grauvieh um 61 gestiegen. Mit dem neuen Tier-Klassierungssystem, das seit Herbst 2008 von Mutterkuh Schweiz eingesetzt wird, sind gute Erfahrungen gemacht worden. Neu kann die Tierregistratur und Stiersuche über BeefNet auf http://www.mutterkuh.ch/ gemacht werden.

Bilder von der Generalversammlung 2010 in Altendorf SZ

Bilder Hans-Rudolf Maurer

Bild 1

Mitglieder des Rassenclubs Grauvieh Schweiz im Gespräch mit Toni Aufdermauer (mit dem Rücken zur Kamera), Leiter Herdebuch der Mutterkuh Schweiz

Bild 2

Gut gelaunte Vorstandsmitglieder des Rassenclubs Grauvieh Schweiz nach dem feinen Mittagessen. V.l.: Jost Niederberger, Präsident; Pina Thaller, Kassierin, und Duri Huonder, Beisitzer

Kalenderblatt Februar

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